Chronik der FF Waldenburg
| 1865 - unbekannt | Rösch |
| 1945 - 1951 | Guido Heilmann |
| 1951 - 1957 | Max Kertzscher |
| 1957 - 1958 | Lothar Resch |
| 1958 - 1959 | Horst Kämpfe |
| 1959 - 1972 | Herbert Hiller |
| 1972 - 1993 | Hans-Rainer Seifert |
| 1993 - 2000 | Manfred Mayer |
| 2000 - Heute | Manfred Wörl |
Die Freiwillige Feuerwehr Waldenburg ist aus dem Turnverein von
1844
hervorgegangen- Einem entsprechenden Gründungsversuch vom
6. August 1865 wurde vom hiesigen Stadtrat stattgegeben und sofort
rüstete sich eine aus 15 Mann bestehende Feuerwehr aus eigenen Mitteln.
In der am
11. November 1865 stattgefundenen Jahreshauptversammlung
wurde das Führungswesen bestimmt. Zur Ausbildung standen ein Steigerhaus (Eigentum
des Turnvereins) und eine Balanceleiter zur Verfügung, von der Stadt erhielt die
Wehr die 2. Stadtspritze.
Im Jahre
1867 erfolgte die Umwandlung der Freiwilligen Turnerfeuerwehr
in die Freiwillige Feuerwehr Waldenburg.
In den Jahren
1879 bzw.
1895 wurden in den damals
noch selbstständigen Gemeinden Altstadt Waldenburg und Altwaldenburg ebenfalls Freiwillige
Feuerwehren gegründet. Durch den Zusammenschluss der Stadt Waldenburg und der Gemeinde
Altstadt Waldenburg wurden am
28. Juli 1928 beide Wehren vereinigt,
die Altstädter Feuerwehr bildete von nun an die 2. Kompanie.
1934 wurde auch die Gemeinde Altwaldenburg der Stadt Waldenburg
angeschlossen, so dass die Altwaldenburger Wehr am
9. Mai 1934
die 3. Kompanie der FF Waldenburg bildete. Während dieser gesamten Zeit bestand
außer den Freiwilligen Feuerwehren noch die Pflichtfeuerwehr, welche Ende
1938
vom Rat der Stadt aufgelöst wurde.
1944 erhielt die FF Waldenburg ein Löschfahrzeug, LF 15 Typ Opel
3,6. Dieses wurde bei Kriegseinsätzen in Leipzig und Chemnitz beschädigt, dadurch
war es nicht mehr einsatzfähig. 1949 kam das 1945 beschädigte Löschfahrzeug LF 15
generalüberholt mit einer neuen TS 8 nach Waldenburg zurück.
1958 wurde der Wirkungsbereich Waldenburg gegründet. Ende der 50er
Jahre kam es zur Erweiterung der Ausrüstung, die Wehr erhielt 1 TSA, C- Schläuche
und weitere Gerätschaften.
1962 wurde ein weiteres LF 15 von Glauchau nach Waldenburg umgesetzt.
1963 weihte man das neue Gerätehaus für den II. Zug in der Grünfelder
Straße ein, das alte Gerätehaus in der Bahnhofstraße wurde aufgelöst.
1964 gründete man die Frauengruppe der FF Waldenburg, deren Aufgabenbereich
im vorbeugenden Brandschutz lag. Durch die Neuaufteilung der Wirkungsbereiche,
wurde der Wirkungsbereich Waldenburg aufgelöst, von nun an gehörte Waldenburg dem
2. Wirkungsbereich an.
1992 wurde die Gemeinde Niederwinkel nach Waldenburg eingemeindet
und die Ortsfeuerwehr als III. Zug in die FF Waldenburg übernommen.
Im Jahr 1994 stationierte der Landkreis Glauchau einen Gerätewagen
Gefahrengut GW-G 3,5 in Waldenburg. 1994 erfolgte ebenfalls die Ersatzbeschaffung
LF 8/6, beide Fahrzeuge werden bei Gefahrenguteinsätzen im Landkreis Chemnitzer
Land eingesetzt.
1996 wurde als Ersatzbeschaffung ein neues LF 16 übernommen.
In der Zeit vom
1. August 1998 bis 12. Februar 1999 kam es zum Umbau
und zur Sanierung am Gerätehaus des l. Zuges, am Kirchplatz.
Am
2. September 2001 wurde das 1962 in Dienst gestellte TLF 16/24
Typ S4000 gegen ein neues TLF-16/45-W der Firma Schlingmann ersetzt.
Ab dem Jahr
2006 wurde eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Ortswehren Schlagwitz, Schwaben
und Dürrenuhlsdorf aufgenommen. Dies wurde nötig, da es nicht mehr gewährleistet war, dass tagsüber eine ausreichende
Einsatzbereitschaft aufzufinden war.
Im Jahre
2007 wurde das Einsatzleitfahrzeug Typ Opel Kadett Karawan durch einen
VW T5 abgelöst. Mit diesem Fahrzeug soll die FF Waldenburg zusammen mit dem Gerätewagen
Gefahrgut im Landkreis effektiver arbeiten.
2009 wurde nach einer Umbauzeit von 2 Monaten ein neuer schwerer Rüstwagen SRW-Kran in Dienst gestellt. Das Fahrzeug
wurde von der Wehr Bruneck in Südtirol im April gekauft und danach in Deutschland einem unfangreichen Neuaufbau
unterzogen. Dieses Fahrzeug ersetzte den alten HRW-1 Typ Robur.
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