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12.03.2010 - Ereignisreicher Jahresrückblick der Waldenburger Feuerwehr

Am 12. März 2010 hielt die Freiwillige Feuerwehr Waldenburg im Gasthof „Goldener Hahn“ in Niederwinkel ihre alljährliche Jahreshauptversammlung ab.

In seinem Rechenschaftsbericht ließ der Wehrleiter Manfred Wörl das Jahr 2009 noch einmal Revue passieren und stellte positiv hervor, dass es seit dem 01.07.2009 zwei Neuzugänge zu verzeichnen gibt. Die Kameradin Silke Stötzner für den 1. Zug und der Kamerad Daniel Weber für den 2. Zug, der gleichzeitig seinen Dienst im Katastrophenschutzzug in Glauchau ableistet. Somit ergibt sich folgende Dienststärke:

1. Zug: 14 Kameraden.
2. Zug: 35 Kameraden.
3. Zug: 14 Kameraden.
Frauenabteilung: 14 Kameradinnen.
Alters- und Ehrenabteilung: 18 Mitglieder.

Die Jugendfeuerwehr zählt 9 Mitglieder davon 1 Mädchen. Der schon eine Weile geplante Wechsel an der Spitze der Jugendfeuerwehr konnte zum 01.01.2010 erfolgreich vollzogen werden und Kamerad Sascha Mühleisen hat nach erfolgreichem Abschluss des Lehrganges „Jugendwart“ das Amt übernommen.

Alle 24 geplanten Dienste wurden mit einer guten Dienstbeteiligung durchgeführt. Zu den jährlichen Themen gehörten unter anderem Arbeits- und Unfallschutz im Feuerwehrdienst, Verkehrsteilnehmerschulung, Gerätetraining, Atemschutz und Löschwasserförderung.

Die Einladung in unsere Partnerstadt nach Warthausen zum Jubiläum „200 Jahre Brandschutzwesen“ und dem gleichzeitig durchgeführten „Kreisfeuerwehrtag“ waren zwei festliche Höhepunkte letzten Jahres. 9 Kameraden, 4 Alters- und Ehrenmitglieder und 5 Kameraden aus dem aktiven Dienst hatten sich bereit erklärt an dieser Veranstaltung in Warthausen teilzunehmen. 3 Tage mit vollem Programm, gut organisiert von Herrn Franz Wohnhaas, hinterließen einen guten und bleibenden Eindruck von diesem Feuerwehrfest.

Insgesamt wurde die Freiwillige Feuerwehr Waldenburg im Jahr 2009 zu 27 Einsätzen gerufen, die sich wie folgt aufgliedern:
4 Brände.
22 technische Hilfeleistungen.
1 Fehlalarmierung.

Das waren 3 Einsätze weniger als 2008, 1 Kleinbrand A, 3 Kleinbrände B, 1 Gefahrguteinsatz und 9 Öleinsätze. Positiv ist die Anzahl der zu verzeichneten verletzen Personen. Die Anzahl von 24 Personen im vergangenen Jahr ist auf 11 Personen zurückgegangen. Eine Person konnte nur noch tot geborgen werden. Leider gab es auch wieder einen verletzten Kameraden, so musste ein Kamerad wegen einer Handverletzung zum Dienst im Krankenhaus vorgestellt werden.

Der alljährliche Spruch „Jedes Jahr hat eine Katastrophe“ seit 2001 trifft für das Jahr 2009 erstmalig nicht zu, so Wehrleiter Wörl. Der erste Einsatz am 01.01.2009 begann mit einem Brand eines Kleidercontainers am Freiheitsplatz und setzte sich mit zwei Türnotöffnungen fort. Ein weiterer Brand von Gelben Säcken und eine weitere Türnotöffnung ließen fast schon einen neuen Rekord in der Einsatzstatistik vermuten. Der Februar blieb jedoch einsatzfrei. Am 06.03.09 musste eine Ölspur, vom Sommerbad beginnend über den Roten Graben bis auf die B180, beseitigt werden. Der Verursacher konnte nicht ermittelt werden. Der Unfall am 16.03.09 mit einer eingeklemmten Person und einem Entstehungsbrand am Ortsausgang Schlagwitz Richtung Penig konnte die Ortsfeuerwehr Schlagwitz schnell unter Kontrolle bringen. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich am 01.04.09 auf der B180 Richtung Callenberg. Der Rettungsdienst befreite die eingeklemmte Person und die FF Waldenburg konnte die normalen Sicherungsarbeiten vornehmen. Die fast längste Ölspur im vergangenen Jahr war am 08.04.09 in Oberwinkel bis nach Ebersbach, diese konnte mit sehr hohem Aufwand und Unterstützung des Verursachers beseitigt werden. Der kurioseste Einsatz war wohl der Brand des Schießbudenwagens vom Schützenverein am Freiheitsplatz – tagsüber das wohl am besten bewachte Objekt der Stadt Waldenburg. Die Ursache konnte jedoch nicht festgestellt werden, denn keiner hat etwas gesehen oder bemerkt. Ein überörtlicher Einsatz für das Jahr 2009 war am 27.12. in Langenchursdorf, hier musste dann letztlich eine tote Person aus dem Bach geborgen werden.

Nur 27 Einsätze sind 27 Einsätze zu viel, denn jeder Einsatz kann mit persönlichem Leid verbunden sein, so der Wehrleiter. Ein besonderer Dank galt den Notärzten, dem Rettungsdienst, dem DRK Ortsverband, den Beamten des Polizeireviers Glauchau, der Leitstelle, dem Bürgermeister Herrn Pohlers, dem Ordnungsamt und den Mitarbeitern der Stadt Waldenburg, unserem Bauhof mit seinen Mitarbeitern, den Mitgliedern des KBM Teams sowie allen Firmen und Handwerkern unserer Stadt für die gute Unterstützung bei der Erfüllung und Abarbeitung aller Einsätze und Veranstaltungen.


BM Silvio Schneider


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Bürgermeister Bernd Pohlers ergreift das Wort
In seiner Danksagung lobte er das Engagement der Kameraden und verspricht sich auch für die Zukunft eine gute Zusammenarbeit

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Ines Springer, Landtagsabgeordnete in Sachsen, äußert sich zum Neubau des Gerätehauses
In ihrer Rede weckte die Landtagsabgeordnete neue Hoffnungen, dass der Bau des Neuen Gerätehauses womöglich bald beginnen kann

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Ein Dank an alle Kameraden, welche bei der Restauration des Rüstwagens mitgeholfen haben
2009 wurde von der Feuerwehr Waldenburg ein neuer Rüstwagen beschafft, der jedoch noch umfangreichen Aufbauarbeiten unterzogen werden musste. Geehrt für besonders aktive Mitarbeit wurden (v.l.n.r.) Marco Günther, Steffen Urban, Tobias Lutz, Benjamin Winter, René Tischendorf, Daniel Littmann, André Landgraf.

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Verabschiedung der Jugendwarte
Seit 2010 ist ein neuer Kamerad an der Spitze der Jugendfeuerwehr Waldenburg. Daniel Littmann (rechts) gibt sein Amt an Sascha Mühleisen (links) ab.



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