| 1425 | brannte die ganze Stadt bis auf zwei Häuser ab |
| 1430 | wurde die Stadt samt dem Schloss, Altstadt Waldenburg und Altwaldenburg von den Hussiten in
Brand gesteckt und ausgeplündert |
| 1580 | am 8.Februar entstand in der Kirchgasse Feuer, wodurch 100 Gebäude in Asche gelegt wurden,
davon 62 Bürgerhäuser, die Kirche, das Rathaus und das Hospital |
| 1619 | am 21. Dezember fielen 29 Häuser am Markt einem Großbrand zum Opfer |
| 1640 | am 9. März vernichtete ein Brand 36 Scheunen und am 23.2. 1832 zum zweiten Male |
| 1665 | am 23.Juli brach im Altweinchen Gasthof am Markt Feuer aus; dabei wurden 54 Wohnhäuser,
2 Schulgebäude, das Brauhaus, das Malzhaus und die Superintendentur vernichtet |
| 1727 | am 6. Juli entstand beim Feuermann Paul Köhler am Glauchauer Tor ein Brand, wobei
152 Häuser, das Rathaus, die geistlichen Gebäude, das herrschaftliche Amt-, Malz- und
Komtesshaus zerstört wurden |
| 1835 | am 11. Oktober brannten die Häuser an der unteren Marktseite und der Gasse hinter den
Höfen ab. 57 Häuser, in denen 112 Familien wohnten, wurden vernichtet. Nach diesem Brand
gingen Bestrebungen dahin, Mittel und Wege zu finden, einer solch großen Katastrophe
entgegenzuwirken. Es wurden mehrere Möglichkeiten erörtert, genügend Wasser für Löschzwecke
im Stadtzentrum zur Verfügung zu haben. |
| 1843 | im Mai wurde mit der Ausführung begonnen, eine Zisterne auf dem Marktplatz zu errichten.
Die Bauausführung übernahm der Maurermeister Finsel aus Waldenburg. |
| 1846 | begann man mit der Anlegung eines zweiten unterirdischen Wasserbehälters bei der Stadtkirche
in Waldenburg, nachdem sich die Zisterne auf dem Marktplatz ausgezeichnet bewährt hatte. Beide
Wasserentnahmestellen, vor mehr als 100 Jahren in weitblickender Fürsorge mit erheblichem
Kostenaufwand geschaffen und in ihrer Art ein Meisterwerk, haben bis zum heutigen Tage ihren
Zweck erfüllt. |
| 1848 | am 5. April Schlossbrand
Wir wollen dem Leser dieser Festchronik noch einige der größeren Brände und Hilfeleistungen
nennen, bei welchen die Freiwillige Feuerwehr Waldenburg seit ihrer Gründung im Einsatz war |
| 1866 | am 28. Mai brach im Glaser Lindenbergschen Hause im Hintergebäude ein Feuer aus, wobei die
1865 gegründete Freiwillige Feuerwehr zum ersten Mal bei einem Brand in Tätigkeit trat; dadurch
wurde ein weiteres Umsichgreifen des Feuers verhindert. |
| 1879 | Brand in der Töpferei Hännsgen |
| 1892 | Brand des Bauernhofes Zscherpe in Oberwinkel |